🌡️ Selbsttest
Eskalations-Check: Wie verfahren ist dein Konflikt?
Elf kurze Fragen, zwei Minuten. Du erfährst, in welcher Phase dein Konflikt ungefähr steckt und was jetzt am ehesten hilft. Deine Antworten bleiben in deinem Browser – nichts wird gespeichert oder gesendet.
Deine Einschätzung
So liest du dein Ergebnis
Entscheidend ist nicht die Zahl der „Ja“-Antworten, sondern die höchste Stufe, bei der du zustimmst. Der Test ist eine Orientierung, keine Diagnose – vereinfacht angelehnt an die Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl.
Sicherheit geht vor
Mindestens eine Sicherheitsfrage mit „Ja“
Was du beschreibst, ist kein gewöhnlicher Kommunikationskonflikt. Wenn Angst, Gewalt, Drohungen oder Kontrolle im Spiel sind, ist ein klärendes Gespräch nicht der richtige erste Schritt. Sprich mit einer vertrauten Person und hol dir Unterstützung bei einer Beratungsstelle. In akuter Gefahr: Notruf 110.
Gesprächsbereit
Kein „Ja“ oder nur beim ersten Satz
Ihr habt unterschiedliche Standpunkte, aber die Verbindung ist intakt. Das ist die beste Phase, um das Thema anzusprechen: ruhig, konkret, mit einer kleinen Bitte. Du kannst den Konflikt sehr wahrscheinlich selbst klären.
Angespannt
Höchstes „Ja“ bei Rechthaben, Unterbrechen oder Tatsachen schaffen
Es geht zunehmend ums Gewinnen statt ums Lösen, und Gespräche kippen schneller. Jetzt helfen feste Regeln: ausreden lassen, zusammenfassen, ein Thema pro Gespräch, eine vereinbarte Pause, wenn es laut wird. Selbst klären ist weiterhin gut möglich.
Verhärtet
Höchstes „Ja“ bei Verbündeten, Etiketten oder Bloßstellungen
Es haben sich Lager und Feindbilder gebildet, oder jemand wurde vor anderen verletzt. Ein Gespräch unter vier Augen kann trotzdem gelingen, braucht aber gute Vorbereitung und oft eine neutrale dritte Person, die moderiert. Wichtig: erst die Verletzung anerkennen, dann über Lösungen sprechen.
Hilfe von außen sinnvoll
„Ja“ bei Ultimaten oder Drohungen mit Konsequenzen
Wenn Ultimaten und Drohungen die Gespräche bestimmen, ist der Konflikt weit fortgeschritten. Allein ist er jetzt schwer zu lösen. Sinnvoll sind Mediation, Paar- oder Familienberatung oder – im Job – Führungskraft, Personalabteilung oder Betriebsrat. Wenn die Drohungen dich einschüchtern oder Angst machen, gilt: Sicherheit zuerst.